2 Sicherer Umgang mit Arbeitsmaschinen

01/01/2015


Entsprechend dem Arbeitsgesetzbuch müssen Arbeitnehmer, die risikobehaftete Arbeitsplätze innehaben, eine zweckmäßige Ausbildung nachweisen und ihre Kenntnisse durch regelmäßige Fortbildung auf dem Gebiet der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes aktualisieren.

Darüber hinaus sind eine medizinische Eignungsuntersuchung und regelmäßige Nachuntersuchungen erforderlich.

Jugendlichen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist der Umgang mit Baugeräten untersagt, außer zu Ausbildungszwecken und nach Genehmigung des für die Arbeit zuständigen Ministers.

Um diese gesetzlichen Bestimmungen umzusetzen, sieht die vorliegende Empfehlung ein Verfahren vor, das es ermöglicht, die Kenntnisse und Fertigkeiten von Bedienpersonen zu beurteilen und den im vorigen Absatz beschriebenen sicheren Umgang mit Baumaschinen zu gewährleisten.

Das Verfahren gliedert sich in folgende fünf Schritte:
1. Medizinische Eignungsuntersuchung und regelmäßige Nachuntersuchungen
2. Qualifizierende Erstausbildung oder berufliche Erfahrung
3. Ausbildung im sicheren Umgang und Erteilung eines entsprechenden Befähigungsnachweises („Attestation de conduite en sécurité“)
4. Praktische Unterweisung am Arbeitsplatz und Erteilung der entsprechenden Bedienungserlaubnis („Autorisation de conduite“)
5. Regelmäßige Auffrischungsschulungen


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